Kleines Stadtteilfest im Zirkuszelt

In diesem schönen bunten Zirkuszelt wird nicht nur das Zirkusprojekt für 720
Schülerinnen und Schüler der Don-Bosco-Schule stattfinden, sondern auch ein
kleines Stadtteilfest am 11. September von 17 bis 21.30 Uhr, zu dem Sie alle herzlich
eingeladen sind. Kommen Sie vorbei und genießen Sie einen abwechslungsreichen und
stimmungsvollen Abend im Kringelgrabenpark.

Am 11. September in der Zeit von 17 bis 21.30 Uhr sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Südstadt und Biestows in den Kringelgrabenpark zu einem kleinen Stadtteilfest im Zirkuszelt der Don-Bosco-Schule (Höhe Erich-Weinert-Straße) eingeladen. In gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee, Kuchen, Saft, Grillwurst, Bier, Wein und Popcorn stellen sich zwischen 17 und 18.30 Uhr Vereine und Menschen aus unseren Stadtteilen vor. Kinder sind herzlich eingeladen, Zirkussachen an verschiedenen Ständen auszuprobieren.

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Groter Pohl“ – Die illegale Müllhalde

Stadt unternimmt nichts, „Pütterweg bleibt“ sammelt Müll

Das Gelände des „Groten Pohls“ ist in der Südstadt bekannt als eine große Panne in Sachen Stadtplanung. Vor fünf Jahren wurde die ehemalige Gartenanlage Ernst-Heydemann unrechtmäßig geräumt, obwohl es damals genauso wie heute noch keinen konkreten Bauplan gab. Die Kleingärtner verloren ihr zweites, grünes Zuhause, in das sie über Jahre hinweg Liebe, Zeit und Geld investiert hatten. Damals wurde ein Bauzaun mit Schildern errichtet, beides wurde kurz darauf von neugierigen bzw. aufgebrachten Bürgern entfernt. Seitdem gab es von Seiten der Stadt keinen weiteren Versuch, das Gelände langfristig vor äußeren, menschlichen Einflüssen zu schützen. Nach und nach wurden Gartenhütten ausgeräumt, zerstört und in Brand gesetzt. Bäume wurden und werden illegal gefällt. Zu alledem kommt noch die illegale Müllentsorgung, die ins Unermessliche ausgeartet ist. Privatmenschen und Kleinunternehmer entledigen sich ihres Haus- und Sperrmülls, ihres Bauschutts, ihrer alten Waschbecken und leeren Farbeimer. Abgesehen von den DDR-Gartenhütten ist die Asbestbelastung dieses kleinen Abschnitts des „Groten Pohls“ dadurch in den letzten Jahren untragbar geworden. Die illegal abgeladenen Asbestplatten findet man auf dem gesamten Gebiet in großen Mengen, es handelt sich vermutlich um mehrere Tonnen.

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Der Tanz um die Arena

„Die OSPA möchte bei der Stadthalle den Kesselborn-Park mit Sportarena und Parkhaus bauen, diese Pläne unterstütze ich“, schrieb vor gut sechs Monaten das langjährige Bürgerschaftsmitglied Eva-Maria Kröger als OB-Kandidatin werbend im Südstern. Jetzt erfahren wir aus dem Rathaus, dass Oberbürgermeisterin Kröger „die Auffassungen der städtischen Fachämter, die sich intensiv mit einer Event- und Sportarena auf dem Kesselborn befasst haben“ vertrete und die bereits 2017 entstandene Idee einer Arena „aufgrund aktueller Entwicklungen“ hinterfrage. „Kostensteigerungen, ein finanzielles Risiko für die Stadt und erhebliche Zweifel, ob die Arena tatsächlich von Profi-Sportvereinen genutzt wird“ hätten eine neue Debatte angestoßen, teilt dazu Rathaus-Sprecher Ulrich Kunze mit. Es stehe bereits fest, „dass die geplante Arena beispielsweise für die Seawolves zu klein ist.“ Zudem müsste die Arena von der inRostock GmbH betrieben werden, die ihrerseits erhebliche Zweifel bezüglich der Wirtschaftlichkeit einer zweiten Halle habe. Eva-Maria Kröger sagt: „Ich verstehe den Wunsch nach einer weiteren Sportfläche. Aber diese Arena müsste viel mehr leisten, um am Ende keine leerstehende, luxuriöse und teure Event-Halle zu sein. Eine ehrliche Debatte ist mir wichtig, deshalb habe ich die Zweifel aus der Verwaltung in die Bürgerschaft getragen. Nun wird offen diskutiert und das ist gut so.“

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