Nachbesserungen auf dem Aktivplatz

Für den 7. November hatte das Grünamt zur Begehung auf den Mehrgenerationen-Aktivplatz im Kringelgrabenpark geladen. Hintergrund dieser Begehung war ein vom Seniorenbeirat Rostock, dem Projekt „Länger leben im Quartier“, dem SBZ, dem Verein „Leben in Biestow und der Bürger­initiative Südstadt verfasstes Schreiben an die Grünamtsleiterin Fischer-Gäde und den Umweltsenator Matthäus, in dem u. a. kritisiert wurde, dass die Sportgeräte auf dem Platz nicht seniorengerecht sind. Die Unterzeichner des Schreibens kritisierten weiterhin, dass sich keine Bänke in schattigen Bereichen befinden und es an Tischen fehlt.

Aktivplatz Kringelgraben Südstadt Rostock Änderungen Senioren

Gerd Wessig zeigte altersgerechte Übungen · Foto: R. Sonnevend

Zu Beginn der Begehung verwies der Vertreter des Grünamtes Stefan Patzer auf die Planungshistorie und das sehr umfangreich erfolgte Beteiligungsverfahren mit Ideenwerkstatt, Auswertung und Vorstellung der Ausführungsplanung im Ortsbeirat. Gegenüber den zahlreich anwesenden Beteiligten an der Begehung legte Stefan Patzer den Standpunkt dar, dass die ausgewählten Geräte dem aktuellen Stand der Technik und vor allem dem Stand sportwissenschaftlicher Ansätze für körperliche Ertüchtigung auch für Senioren entsprechen.

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Rast du noch oder lebst du schon?

Verkehrsberuhigende Maßnahmen im Wohnpark Biestow

Idee Verkehrsberuhigung Biestow Kinder Spielstraße

Idee zur Verkehrsberuhigung in Biestow

Vollsperrung, Bagger, reichlich Baumaterial, nassgraues Wetter und fleißige Arbeiter:
Ende 2017 wurde im Verkehrsberuhigten Bereich (umgangssprachlich „Spielstraße“) im Ährenkamp und Eingang Sildemower Weg zügig der Start eines ganzheitlichen Konzeptes zur Verkehrsberuhigung umgesetzt.

Was geschah bisher?

Das 20 Jahre alte Wohngebiet „Wohnpark Biestow“ ist gekennzeichnet durch meist eng gebaute Reihenhäuser, Wohnblocks und geradlinig geführte, als Straßen wahrgenommene, Wege. Viele Anwohner, ein hohes Verkehrsaufkommen und bisher keine umgesetzten verkehrsberuhigten Maßnahmen führten seit Jahren zu Gefahren für spielende Kinder und Fußgänger. 30 bis 50 km/h waren Standardgeschwindigkeiten. Es gab viele Konflikte und eine hohe Einschränkung der Lebensqualität des sonst schönen dörflichen Wohncharakters.

Was wurde verändert?

Anfang und Ende des Ährenkamps bestehen nun beidseitige Einengungen, die bei entgegenkommendem Verkehr dazu führen, dass nun abgebremst werden muss. In jedem Falle erhöhen diese Maßnahmen schon einmal bei Befahren der Wohnsiedlung die Aufmerksamkeit der Autofahrer. Nach 20-30 m folgt die erste von drei massiven Aufpflasterungen, eine komplette Verbindung des Fußweges, der hinter den Reihenhäusern schlecht einsehbar verläuft. Dort ist festzustellen, dass sich die Sicherheit für Fußgänger verbessert hat. Auch die zwei darauffolgenden, als „schlafende Polizisten“ bezeichneten Erhöhungen, die in Abständen von ca. 40 m in Sichtweite aufgebaut wurden, haben eine gewisse aber noch nicht ausreichende Auswirkung auf die vorgeschriebene Geschwindigkeit.

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Kunst am Bau in der Schiffbautechnischen Fakultät

Glasmotive Kunst am Bau Schiffbautechnische Fakultät Rostock

Glasmotive am Hörsaalgebäude – Kutter, Schiffsschraube, Leuchtturm und weitere

Während die Gebäudefassade an der Albert-Einstein-Straße mit einem schlichten in Stahl gehaltenen Schriftzug „Schiffbautechnische Fakultät“ gestaltet wurde, kamen an der Strömungshalle, am Hörsaal sowie am Eingangsbereich des Schiffstechnikgebäudes noch bedeutendere Elemente der Kunst zur Anwendung.
Ein Sgraffito mit Motiven zum Thema Fischfang, gestaltet von Helmut Maletzke in der Zeit 1958/61, ziert die nordöstliche Stirnseite der Strömungshalle.

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